Mein KI-Labor zum Ausprobieren, Testen und Umsetzen.
Kann man das selbst bauen?
Was heißt es eigentlich, dass eine Maschine lernt? Am Anfang steht eine Nervenzelle, die zusammenzählt, was bei ihr ankommt, und ab einer Schwelle ja sagt. Aus diesem einen Baustein wird ein Netz, das sich am Ende ohne Anleitung selbst einstellt.
Ein Dokumentarfilm über die Geschichte der künstlichen Intelligenz, von der ersten Arbeit über künstliche Nervenzellen 1943 bis zu der Frage, ob eine Maschine verstehen kann, wovon sie redet. Neun Kapitel, 21 Minuten. Bild, Stimme und Schnitt kommen vollständig aus der Maschine, und die Seite erklärt, in welcher Reihenfolge das passiert ist.
Joseph Weizenbaums Programm von 1966 war der erste Chatbot der Welt. Es sucht Schlüsselwörter, stellt Sätze um und versteht kein einziges Wort davon, und trotzdem baten Menschen darum, mit ihm allein gelassen zu werden. Hier läuft es im Browser, auf Deutsch und in Weizenbaums Originalfassung. Darunter steht die ganze Geschichte, von seiner Kindheit in Berlin bis zu den Therapie-Chatbots der Gegenwart.
PROJEKTE
Was aus dem Ausprobieren geworden ist – zum Ansehen, Testen und Nachbauen.
Eine Hand zeichnet vor der Kamera, Strich für Strich, und wischt zwischen zwei Bildern wieder alles weg. Aus jeder Strichzeichnung wird dabei automatisch der Weg berechnet, den ein Stift genommen hätte. Der Film erklärt das Verfahren in genau der Machart, um die es geht, und hat 69 Cent gekostet. Das Werkzeug dahinter steht samt Skripten und beiden Händen zum Herunterladen bereit.
Ein fertiges Erklärvideo, das komplett aus der KI kommt: Bild, Bewegung, Stimme, Musik und Untertitel. Knapp vier Minuten, 1,45 Euro über kie.ai, kein einziger Schnitt von Hand – am Ende steht eine Datei, kein Projekt zum Zusammensetzen. Dazu eine interaktive Schulung zum Durchklicken, 29 Animationsstile zum Vergleichen und die beiden Arbeitsanweisungen zum Nachbauen.
Ein Film erklärt, eine Schulung fragt nach. Fünf Level, jedes mit einem Video und einer anderen Aufgabenform: Schieberegler, Vorhersage, Reihenfolge, Zuordnung, Fehlersuche. Dazu Punktestand, Abschluss-Check und ein Merkblatt zum Ausdrucken. Alles steckt in einer einzigen HTML-Datei, die im Browser läuft, ohne Anmeldung, ohne Server und auch ohne Internet.
Eine Kundenkartei fürs Geschäftliche, die sich merkt, wen du wann wieder anrufen wolltest. Firmen, Ansprechpartner, Gesprächsnotizen, Angebote und Wiedervorlagen – beim Öffnen steht nicht die endlose Kundenliste, sondern das, was heute ansteht. Gespeichert als ganz normale Excel-Datei im eigenen Google Drive.
Ein Aufgaben-Board, das mitdenkt: Zettel wandern von selbst mit dem Termin nach vorn – von „Später" über „Nächste Tage" bis „Jetzt". Optional zwei-Wege-synchron mit dem eigenen Google-Kalender. Läuft komplett lokal im Browser, ganz ohne Konto.
Wie eine KI das Wissen einer ganzen Webseite beantworten kann, ohne bei jeder Frage alles neu zu lesen – an einer fiktiven, aber realistisch großen Klinik erklärt. Mit Live-Test-Widget zum Selbst-Ausprobieren.
Drei Prompts und ein Skill, die gezielt gegen die typischen Schwächen von KI-Systemen gebaut sind – Overconfidence, geratene Fakten, generische Antworten. Geschrieben und getestet für Claude Sonnet oder höher; für andere LLMs vorher dort anpassen.
Kontaktformular, Gästebuch und eine Zugangs-Freischaltung laufen im Hintergrund über selbstgehostetes n8n: automatische Antworten, Telegram-Benachrichtigung und Freigaben per Fingertipp – wahlweise über Telegram oder E-Mail, statt KI-Moderation.
Vom Markennamen bis zum gültigen HTTPS-Zertifikat: Diese Seite hier ist selbst das Projekt. Branding, Serverwahl, Deployment-Pipeline – alles im Dialog mit Claude entstanden, ohne eine Zeile Code selbst zu schreiben. Live seit dem 12. Juli 2026.
Exceptor (lat. „Kurzschreiber") verwandelt gesprochene Sprache in sauberen Text – als native Mac-App, die automatisch an der Cursor-Position einfügt (5 Modi), oder als reine Browser-Seite zum Kopieren, ganz ohne Installation (7 Modi, inklusive Gedicht-Umwandlung und einem frei einstellbaren Individual-Modus mit eigenem Prompt).
Ein zentraler Obsidian-Vault als Second Brain, eigene und offizielle MCP-Konnektoren zu echten Diensten, plus ein zweiter Claude, der 24/7 auf einem eigenen Server läuft. Die Basis, auf der alles andere aufsetzt.
„Bayern erreichen." – eine Test-Kampagne, vollständig mit KI erstellt: Hero-Spot, Short Videos, Bildmotive und zwei erzählte Werbespots, orchestriert aus einer einzigen Konversation mit Claude.
Ein persönliches News-Dashboard, das RSS-Feeds aus neun Ressorts – von Nachrichten über Wissenschaft & Technik bis Klatsch & Tratsch – in einem dynamischen Grid bündelt, ergänzt um ein Wetter-Widget mit Sparkline und eine Schwerpunkt-Funktion für die wichtigsten Themen des Tages.
Die Wiederbelebung des alten SZ-Hahns als Spiele-Reihe – sieben Browser-Spiele, entstanden ohne eine Zeile Code selbst zu schreiben. Zum Direkt-Spielen.
Geschützter Bereich mit vertraulichen Konzepten und Fallbeispielen. Zugang nur mit persönlichem Login.
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CALIGATUS
Lateinisch, die Latinisierung meines Nachnamens Stiefel. Bedeutung auch: der einfache Soldat.
Keine Firma, keine Agentur. Ich probiere aus, baue und lasse laufen – aus echter Neugier daran, was mit KI heute praktisch möglich ist. Was hier steht, ist keine Ankündigung: Es sind Dinge, die tatsächlich in Betrieb sind.
Mich interessiert weniger die große Zukunftserzählung als die konkrete Frage: Funktioniert es? Nimmt es mir oder jemand anderem echte Arbeit ab? Diese Seite ist mein Werkzeugkasten zum Ansehen – für andere, die an demselben Punkt neugierig sind.